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Alkohol ist in den meisten (Voll-) Bieren in Höhe von 4,2 % bis 5,5 % vol. enthalten. Die sichtbaren Wirkungen von Alkoholgenuss sind landläufig bekannt. Das ist aber noch lange nicht alles. Da Bier kein leeres alkoholisches Getränk ist, sondern ein weites Spektrum an Substanzen beinhaltet, die wertgebend sind, kommt dem Ethanol eine besondere Rolle zu. Wissenschaftlich belegt wird immer wieder, dass der moderate Genuss (bis zu 40 g Alkohol pro Tag = 1 Liter Bier) von nicht leeren alkoholhaltigen Getränken, wie Bier aber auch Rotwein, die Gesundheit fördert.
Der SOMMELIER war ursprünglich der Vorkoster am Hof und hatte die Aufgabe, Speisen und Getränke auf ihre Qualität zu prüfen. Heute ist das immer noch die Kernaufgabe eines jeden Sommeliers. Der BIER-SOMMELIER konzentriert sich auf das Kulturgetränk BIER. Er versteht sich als Berater für den Gast und für den Gastronom. Der Gast erhält Informationen zum Bierherstellungsprozess, über die richtige Bierauswahl zur gewählten Speise, erfährt alles über die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des moderaten Bierkonsums und lernt in Bierseminaren und Verkostungsrunden, seine Sinne auf den genussvollen Bierkonsum zu richten. Der Biersommelier ist verantwortlich für die ausgeschenkte Bierqualität und für die perfekte Präsentation des Bieres beim Gast. Er erstellt die Bierkarte, berät den Koch bei Biergerichten und organisiert den Biereinkauf. Durch aktives Biermarketing steigert er den Bierumsatz. Neuer Ausbildungsweg: Der Ausbildungsweg zum Biersommelier (in Österreich zum Diplom-Biersommelier) ist einzigartig in Europa. Neben der Vermittlung von Bierwissen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau bereichern Praktika, Hausarbeiten und umfassende Schulungsunterlagen diesen Kurs. Die Ausbildung findet in Österreich und Deutschland statt. Die Teilnehmer müssen ihre erworbenen Kenntnisse in einer Zwischen- und Abschlussprüfung nachweisen. Die Ausbildung setzt auf 3 Prinzipien: Höchste Qualität - Unabhängigkeit - Internationalität !!!
www.biersommelier.org
Es gibt für Manche im Sommer sicherlich nichts Schöneres, als im Biergarten zu sitzen. Natürlich nur in einem mit alten Kastanien und echten Holztischen und -bänken. Plastikbestuhlte Biergärten sind nach bayerischer Definition sowieso überhaupt keine Biergärten, sondern bestenfalls Touristenfallen.
In einem bayerischen Biergarten ist ja auch angeblich das „Radler“ erfunden worden.
Das „Alster-Wasser“ also, wie es in Norddeutschland genannt wird. Doch jetzt hat sich herausgestellt:
Alles Lüge! Ja, es wird sogar behauptet: Die Geschichte des „Radler“, des Biers gemischt mit Limonade, muss neu geschrieben werden. Der bayerische Biergartenwirt, der sich fast 90 Jahre lang als Erfinder ausgab, hat gelogen!
Die ganze Wahrheit:
In Radler-Forscherkreisen wie bei Alster-Wasser-Laien war bisher unumstritten, dass Franz Xaver Kugler (1875–1935), Gastwirt auf der „Kugler-Alm“ nahe München, das „Radler“ erfunden hat.
An einem heißen Sonntag im Juli 1922 sollen rund 13.000 durstige Fahrradausflügler aus München seinen Biergarten gestürmt haben. Als das Bier zur Neige ging, habe es der findige und geschäftstüchtige Wirt mit Limonade verlängert. Deshalb sei er der Erfinder des „Radler“, heißt es nicht nur auf der Speisekarte der (noch heute existierenden) „Kugler-Alm“, sondern in allen einschlägigen Nachschlagewerken.
Alles falsch!
Diese Geschichte ist nun als historischer Schwindel entlarvt. Denn in der Literatur – genauer: in den Jugenderinnerungen der bayerischen Schriftstellerin Lena Christ (1881–1920), die 1912 als Buch erschienen – findet sich eine Textstelle, die das „Radler“ bereits erwähnt. Besonders interessant: Diese Textstelle bezieht sich auf Ereignisse, die sich schon im Jahr 1900 zugetragen haben sollen!
Das heißt: Das „Radler“ war schon um das Jahr 1900 bekannt – und der Gastwirt Kugler hat ganz einfach (und werbewirksam) gelogen. Ans Tageslicht brachte die neue, richtige Version übrigens eine Doktorarbeit, die ausnahmsweise mal nicht zusammengegoogelt wurde – aus Sicht von Bierhistorikern ein Sensationsfund. Ihr Ziel war nicht nur das gemeinsame Fahren, sondern auch die gesellige Einkehr in ein Ausflugslokal. Und wahrscheinlich hat dort ein unbekannter Radfahrer einfach irgendwann sein Bier und seine Limo zusammengeschüttet, um für den Heimweg fahrtüchtig zu bleiben. Recht hatte der Mann. Auch wenn es damals den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof noch gar nicht gab. Der hat erst viel später entschieden. Das hat zur Konsequenz, dass nicht nur der „Lappen“ weg ist, sondern dass einem verboten werden kann, mit dem Rad zu fahren.
Doch wer hat das „Radler“ denn nun erfunden?
Historiker glauben jetzt, dass das „Radler“ Ende des 19. Jh. erfunden wurde, weil zu jener Zeit Radtouren groß in Mode kamen. Radfahrklubs schossen wie Pilze aus dem Boden.
Ob angesäuselt, beschwipst, betrunken oder „voll“ – wer mit Alkohol auf dem Rad fährt, dem kann auch die Teilnahme am Straßenverkehr mit anderen fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen untersagt werden, wenn dies für die Sicherheit des Verkehrs sinnvoll ist.
India Pale Ale (IPA) auch bekannt als Imperial Pale Ale, ist ein helles Ale. Dieses Bier wurde im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut. Da es eine lange Seefahrt überstehen musste, wurden an die Haltbarkeit besonders hohe Ansprüche gestellt. Der hohe Alkohol- und Hopfengehalt waren nötig, um die Umrundung von Afrika überstehen zu können. Den Suez-Kanal gab es zu damaliger Zeit nicht, so dass normales Bier auf den Segelschiffen mangels Kühlräume verdorben wäre. IPA wurde mit etwa 16% Stammwürze und einer großen Menge Hopfen eingebraut. In Indien sollte es dann 1 : 1 mit Wasser verdünnt werden. IPA's passen hervorragend zu deftigen und scharfen Speisen wie Wildgerichte oder Chili con Carne. Bisweilen wurde das urprüngliche India Pale Ale auch mit Ingwer, Honig oder Orangenschalen versetzt. Allerdings wird heute zumeist darauf verzichtet.
Schönramer Saphir Bock erhält seinen Namen und seine besondere Würze durch den Einsatz der feinen Hallertauer Aroma-Hopfensorte „Saphir“. Unvorstellbare Mengen Saphir – über 1 kg / hl - und eine unschuldige helle Farbe verschleiern dezent und hinterhältig die 8,0 % Alkohol.
Verkostungsnotizen der Braumeister:
Aussehen Einladende gold-gelbe Farbe und ein cremiger, kompakter Schaum mit feinperligen Kohlensäureblasen – vom Fass naturbelassen (unfiltriert)
Aroma Fruchtige, blumige Töne, eine deutliche Note von Zitrusfrucht, zu Grapefruit tendierend, mit Nuancen von Pfirsich, Mango, Passionsfrucht, Rosen und Fenchel, im Abklang meldet sich eine Prise weißer Pfeffer
Trunk Robuste, kräftig-saftige Früchte im Antrunk, vor allem Grapefruit, Mango und Passionsfrucht, unterstrichen von einem leichten Gruß des weißen Pfeffers, der Körper ist voll und samtig, spritzig und zugleich delikat, im Nachtrunk und im Abgang zuerst Andeutungen von Zitronengras, gefolgt von einer lang nachhallenden, aber sehr feinen und filigranen Bittere, die allmählich einer wohltuenden alkoholischen Wärme weicht.... außergewöhnlich süffig und bekömmlich und bestimmt nichts, aber gleich gar nichts für Warmduscher….
Stammwürze 17,6 %
Alkohol 8,0 %
1 Seidel in Bayern = 0,535 ltr.
1 Seidel in Österreich = 0,354 ltr.